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«Die Botschaft des Wassers»
Masaru Emoto
Als Masaru Emoto 1999 in Zürich das erste Mal in Europa seine «Wasser-Kristall-Bilder» zeigte, kannte niemand seinen Namen. Seither hat er durch verschiedene Vorträge und die beiden Bildbände «The Messages from Water 1 und 2» die Gemüter bewegt. Es sind zwar weltweit nicht die ersten Wasserkristallbilder, wie er behauptet, trotzdem ist die Verschiedenartigkeit der von ihm gezeigten Kristalle beeindruckend.
Wohl am meisten Aufsehen erregten die gewagten Experimente mit Musikbeschallung und Beschriftung von Wasserproben, die sich im zweiten Buchteil dokumentiert finden. Auffallend ist dabei die sehr spezifische Ausformung der Kristalle. Auch wenn die beiden Bildbände keinen wissenschaftlichen Anspruch erheben (was immer «wissenschaftlich» heissen mag, es notgedrungen an die derzeitige Sichtweise der betrachteten Dinge und an die Haltung der betrachtenden Person gebunden ist) und gewisse Aussagen spekulativen Charakter haben, liegt der Wert des ersten und zweiten Bandes (dieser nur in englisch m. deutsch. Begleitheft) vor allem darin, mit zahlreichen, oft grossformatigen Bildern von teils beeindruckender Schönheit das Auge zu erfreuen und durch die erklärenden Bildlegenden wesentlich zu einem erweiterten Bewusstsein in Bezug aufs Wasser anzuregen.
Auch wenn sich Masaru Emoto an Vorträgen auf spezifische Fragen über die Nachvollziehbarkeit seiner Methode in der Regel bedeckt gibt: Sie ist es zweifelsohne. Das in der Schweiz gegründete Labor WISE-Crystal betrieb seit dem Frühsommer 2001 mit dieser bildschaffenden Methode Grundlagenforschung und versuchte, die eine Wasserprobe beeinflussenden Parameter zu erfassen und die Methodik zu standardisieren. Leider musste das Labor wegen fehlender finanzieller Mittel seine Arbeit inzwischen einstellen. Was trotzdem festgestelt werden darf: Die vielversprechenden Aufnahmen erlauben faszinierende Einblicke in die Mikrowelt von gefrorenem Wasser und legen nahe, dass Wasser Informationen speichern und sehr subtil und differenziert auf äussere Einflüsse reagieren kann.
Der Berner Oberländer Ernst Braun, zu Beginn im Labor von Masaru Emoto tätig, richtete sich nach dessen Umzug von Thun nach Regensdorf eine eigenes Labor ein und fertigte seitdem mehr als 12'000 Bilder an (siehe sein Buch «Wasserkristalle» auf der Unterseite «Bücher/Video» rsp. seine Webseite www.wasserkristall.ch). Diese zeigen eine erstaunliche Formenvielfalt und dokumentieren, dass die Arbeiten von Masaru Emoto kein Kunstprodukt oder Einzelfall darstellt.
Inhalt
Angaben folgen in Kürze
Zu Masaru Emoto siehe auch: Referent/innen «Wasser-Symposium» 2002 , «Wasser-Kristall-Bilder» in der Fotogalerie und seine Webseite www.hado.net , die auch über die Forschungsarbeit in Europa (im lichtensteinischen Eschen) berichtet.
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